Das rasante Wachstum des Welthandels
Längst sind die Zeiten vorbei, in denen Bürger eines Landes ausschließlich Produkte kauften, die auch in demselben Land produziert wurden. Heutzutage herrscht ein ständiger Austausch zwischen den einzelnen Nationen. Davon sind längst nicht nur Waren, sondern auch Dienstleistungen betroffen. Diese Entwicklung ging vor Allem in den letzten Jahrzehnten stark voran. Technische Entwicklungen, wie zum Beispiel das World Wide Web, machten eine solche rasante Modernisierung des Weltmarktes möglich. Welche Chancen, aber auch welche Gefahren dieser weltweite Handel innehält – davon soll dieser Artikel handeln. Wer sich also für diese Thematik interessiert, sollte sich die Zeit nehmen, um sich diesem Text zu widmen.
Die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten
Nach dem verlorenen Krieg machte nicht nur die deutsche Motivation, sondern auch die Unterstützung der Alliierten einen schnellen und effektiven wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland möglich. Schnell wurde das Land wieder aufgebaut und viele verschiedene Unternehmen gegründet. Die wirtschaftliche Kraft wuchs rasant und so wurde Deutschland bald zu einer der führenden Länder hinsichtlich des Export. Noch hielt sich dieser geschäftliche Austausch mit dem Ausland relativ einseitig, was sich aber im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts deutlich änderte. Andere Länder, allen voran China, lieferten an Deutschland viele Produkte, die den gewohnten Waren hinsichtlich der Qualität in Nichts nachstanden. Der Preis lag deutlich unter dem des deutschen Produkts und so wurden die Waren aus Übersee immer beliebter.
Der Welthandel im 21. Jahrhunderts
Mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt, dass unsere Produkte ihren Ursprung nicht nur in Deutschland, sondern quasi in jedem Land der Welt haben können. So werden vor Allem Textilwaren, aber auch technische Geräte, importiert. Auch der Welthandel hat gewisse Schattenseiten, die bei all den positiven Aspekten nicht außer Acht gelassen werden sollten. In den nächsten Jahren muss sich die Menschheit wohl oder übel mit einer Umstrukturierung des weltweiten wirtschaftlichen Rankings abfinden. Die goldenen Jahre des Exports sind auf lange Sicht für viele westliche Industriestaaten vorbei, weshalb hier mehr in Bildung und Forschung investiert werden sollte. Auch werden wir uns mit immer weniger werdenden Arbeitsplätzen auseinander setzen müssen. Aber nicht nur wir werden verschiedene negative Aspekte bemerken.
Vor Allem in den asiatischen Staaten werden die Arbeitsbedingungen durch den enormen Druck immer schlechter. Kinderarbeit ist leider keine Seltenheit. Hier wird die Problematik des weltweiten Handels ebenso deutlich. Ziel muss es also sein, eine wirtschaftliche Zusammenarbeit zu schaffen, von der alle profitieren. So bleibt keine Nation auf der Strecke.
Wie kann ein fairer Welthandel erreicht werden?
Wie der Begriff schon sagt, wird ein fairer Welthandel vor Allem durch ein faires Verhalten aller Parteien erreicht. Hierzu gehört nicht nur die angemessene Entlohnung der Arbeiter in der dritten Welt, sondern auch die Bereitschaft der Industriestaaten, einen anständigen Preis für die geforderten Produkte zu bezahlen. Nur so werden alle von dieser wirtschaftlichen Entwicklung profitieren. Ein fairer Handel sollte aber nicht nur aus Gründen der Nachhaltigkeit, sondern auch aus Gründen der Menschlichkeit stattfinden.
Foto: Christian Jakimowits – Fotolia