Die Auswirkung der Globalisierung auf die Arbeitslosenquoten

Die Auswirkung der Globalisierung auf die Arbeitslosenquoten

Gruppe von GeschäftsleutenDie Globalisierung ist keine besonders neue Entwicklung in der Menschheitsgeschichte. Sie findet schon seit mehr als 100.000 Jahren statt, seitdem sich unsere Vorfahren auf die Wanderschaft machten. Wo diese Bewegungen endeten, bestimmte die Weltgeschichte, aber ihre ausgiebigen Streifzüge schufen ein Netz von Handelswegen, die das Leben aller Betroffenen für immer verändern sollte.

Die Globalisierung und die Arbeit

Einige der Netzwerke, die im Verlaufe dieser Wanderungen entstanden, bildeten die Grundlage für Handelsrouten, die über mehrere Tausend Jahre in Gebrauch blieben. Mit diesen Routen entstand aber noch etwas sehr Bedeutendes. Es bildete sich ein Markt, der zuerst noch lokal begrenzt war und sich im Laufe der Zeit mehr und mehr erweiterte. Solch ein Markt ist sehr viel mehr, als nur eine Versammlung von Händlern und Kunden. Über ihn werden Angebot und Nachfrage gesteuert und damit auch indirekt die Beschäftigung an einem beliebigen Ort. Produziert er ein auf dem Markt attraktives Produkt, das an anderer Stelle äußerst begehrt ist, so werden durch diese Nachfrage Arbeitsplätze geschaffen. Ist das Gegenteil der Fall, so wird die Arbeit wertlos gemacht. Durch das Überangebot auf eine geringe Nachfrage brechen die Preise zusammen, was dazu führt, dass die Produktion nicht mehr rentabel ist. Die typische Lösung in einer solchen Lage ist jedoch, die Arbeit auf ein kostendeckendes Niveau herabzufahren, auch wenn damit die Einnahmen schrumpfen. Proportional dazu sinkt aber anschließend ebenfalls die Anzahl Beschäftigten. Nutzen Sie daher z.B. die AWD Karrierechance.

Die Arbeit und die Globalisierung

Die nun Arbeitslosen machen sich ebenfalls auf den Weg, doch dieses Mal geht die Reise dorthin, wo sie ihren Lebensunterhalt auf die eine oder andere Weise verdienen können. Sie profitieren dabei in einem gewissen Rahmen von dem internationalen Handel, denn er verschafft ihnen Transportmöglichkeiten. Der Preis dafür ist jedoch hoch, denn das Leben ist in der Fremde oft beschwerlich und die verfügbaren Arbeitsplätze begrenzt und meistens wenig attraktiv. Auf diese Weise wird die Arbeitslosigkeit verlagert, und es bilden sich im Extremfall riesige Scharen von Wanderarbeitern, wie es in China zu beobachten ist. Kommt es nun gar zu einer Wirtschaftskrise, sinkt die Nachfrage entlang der gesamten Kette der beteiligten Händler und Produzenten, was wiederum mit dem Abbau von Stellen einhergeht. Auf diese Weise wirken sich dank der Globalisierung einzelne Ereignisse und lokale Krisen schnell auch auf andere Gebiete aus, die entsprechenden Folgen wie eine erhöhte Arbeitslosigkeit mit eingeschlossen. Typisch für diese Situation war u.a. die Weltwirtschaftskrise der 20er Jahre, die erste mit katastrophalen und weltumspannenden Folgen.

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